Sorge, Angst und Panik – Ein Nachdenken über diese Gefühlswelt

On März 23, 2020, Veröffentlicht von , in Gesundheit, mit Kommentare deaktiviert für Sorge, Angst und Panik – Ein Nachdenken über diese Gefühlswelt

Corona bringt uns an die Belastungsgrenze. Wer sich sorgt, der beschäftigt sich gedanklich mit der Zukunft und welche Herausforderungen, Bedrohungen oder negative Folgen auf uns oder auf nahestehende Menschen zukommen könnten. Wir sind dann angespannt und können schlecht abschalten. Beim hartnäckigen Kopfzerbrechen werden unterschiedliche Szenarien durchgespielt, um Lösungen zu finden für Probleme, von denen ausgegangen wird, dass sie eintreten werden.
Wir kommen nicht von den Gedanken los und sie lassen uns nicht los. Doch die Endlos-Gedankenschleifen lösen selten das Problem.

Denken Sie noch – oder grübeln Sie schon?

Wenn Sie folgende 4 Fragen mit „nein“ beantworten, grübelt vermutlich schon:

– Ist eine Lösung in Sicht?
– Habe ich einen Erkenntnisgewinn?
– Bringen mich meine Gedanken zu Klarheit und Verständnis?
– Bin ich gelassen mit dem, was ich überlege?

Grübeln erfolgt meist in einem Zustand der erhöhten Selbstaufmerksamkeit.
Und das Gute ist: Dieser Zustand ist kontrollierbar oder würden Sie z.B. als Torwart bei einem Elfmeter ins Grübeln kommen? Nein! Sie würden sich fokussieren und versuchen, den Ball zu halten.

Dennoch denken wir, dass wir nichts gegen das Grübeln machen können und das negative Sorgen-Karussell dreht sich weiter und führt dazu, dass Körper und Geist in Angst und Panik versetzt werden können. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen dem, was wir uns ausdenken und was wir tatsächlich erleben und es kann zu körperlichen Reaktionen wie Anspannung, schnelle Atmung, Konzentrationsprobleme, Herzrasen und/oder Einschlafschwierigkeiten kommen.

Der stärkste innere Alarm ist dann die Panik, die potenzierte Angst. Meist tritt sie in lebensbedrohlichen Situationen auf. Wir handeln dann nicht auf kognitiver Basis, sondern überreagieren emotional oder handeln irrational.

Was tun, damit Sie nicht in das Sorgen-Karussell schlittern? Lesen Sie dafür den Artikel „Raus aus dem Grübel – Karussell“.

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